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Manhattan, Brooklyn, Staten Island
New York City war eine Stadt der Menschen. Der Puls und der Herzschlag wurde von menschlichen Emotionen und Entscheidungen gelenkt. Doch das ist schon seit langer Zeit anders. Die Monster aus Märchen und dunklen Geschichten entdeckten 1950 die große Stadt für sich. Monster, die sich unter die Menschen mischten und mit ihnen gemeinsam lebten. Als die Magie dazu kam entbrannte ein erneuter Krieg. Revierkämpfe unter dem Radar. Denn keiner von ihnen wollte nachgeben und als schwach da stehen. Als die Kämpfe begannen aufzufallen bestand die Gefahr entdeckt zu werden. Unter den Hexen als auch untern den Strigoi gab es den Leitsatz der unentdeckten Koexistenz. So entschieden sich die Obersten der Coven und Clans 2018 für einen Waffenstillstand, einen zerbrechlichen Frieden und abgesteckte Gebiete. So konnte jeder für sich leben. Staten Island gehört den Hexen. Hier können sie frei unter sich leben, ohne das ein Strigoi ihren Weg kreuzt. Dafür ist Brooklyn ein reines Strigoi Gebiet, in welchem sich keinerlei Hexen aufhalten dürfen. Jedem ist klar, dass man auf sich allein gestellt ist, wenn man das gegnerische Gebiet betreten sollte. Ein Eindringen kann nach freiem Ermessen und direkt bestraft werden. Es ist dafür kein Richter notwendig.

Das Zentrum der Stadt ist ein freies Gebiet. Es steht jedem frei in Manhattan zu leben und zu arbeiten. Es gibt auch eine Strafe wenn man den jeweils anderen angreifen, oder gar töten sollte. In der Theorie sollte sie gemeinsam von Hexen und Strigoi verhängt werden. Doch in der Praxis entschied man sich doch dagegen. Die Meinung des jeweils anderen würde nie minderer als Gleiches mit Gleichem ausfallen. Manhattan wurde so auch für die Verhandlungen gewählt, sollte es erneut etwas größeres zu klären geben. Alle anderen Stadtteile sind dunkle Gebiete. Sie können ebenfalls bewohnt werden, doch gilt hier kein Schutz der eigenen Leute. Die sicheren Reviere wurden abgesteckt. Niemand interessiert sich für die blinde Arroganz zu glauben, man könnte auch wo anders in Frieden lieben. Die Bronx und Queens ist nicht ausgehandelt. Es wird niemanden verboten hier zu leben oder zu arbeiten. Es gilt jedoch noch immer als Kriegsgebiete. Bestrafungen gibt es hier nur, falls Menschen involviert werden. Es ist Hexen und Strigoi nahegelegt sich um ihre eigenen Leute zu kümmern und das Gesetz der Koexistenz auch in den Randgebieten zu achten.

besondere Orte
Herba Vitae
Der Kräuterladen einer Herbaria, einer begnadeten Kräuterhexe. Sie zieht jede Pflanze selbst und gilt als Geheimtipp, da sie für alles etwas hat. Der Verkaufsraum ist voll verhangen im Grün. Das Geschäft befindet sich in Hells Kitchen. Genauer gesagt in der W49th St. in einem offenen Hinterhof und so geschützt von der Straße.

viață de aur Hotel
In Soho, genauer gesagt in der Mercer St. gibt es ein Hotel, welches bereits Jahrzehnte vor den Kämpfen gebaut wurde. Der erste Stein wurde 1920 gelegt und gilt als ein verfluchter Ort. Ein Touristenziel. Das neunstöckige Gebäude ist noch immer im Stil der 20er Jahre und in einem guten Zustand. Strigoi übernahmen es bereits von Beginn an.

Gods Basement
In der Murray Street, nahe des Rockefeller Parks in Tribeca, gibt es seit einigen Jahren einen Pub. Geführt von den Hexen, die keinerlei Sinn für den großen Krieg besitzen. Die Hexen bezeichnen sie als Abtrünnige, während sie versuchen ihr Leben fernab und zu gleich nahe vor Ort zu führen.

Hudson Warehouse
Es gibt ein Lager in Brooklyn, welches erst kürzlich bezogen wurde. Es lag lange still gelegt an der 29 Hudson Ave. Die Strigoi reden nicht darüber, aber unter ihnen macht sich das Gerücht breit dass irgendwo am Pier ein Lager von Aufständer eingenommen wurde. Wo genau ist jedoch nur eben jenen bekannt.

posterum incredibili
Das schicke Haus in der Belmont Pl in Staten Island ist der Platz für junge Hexenkinder die keine magischen Familien besaßen. Man suchte sie in ganz New York City und brachte sie her, um ihnen die Magie näher zu bringen und auch die Werte der Hexen, damit sie nicht unwissend aufwuchsen.

Der Kult des Blutes
Legende und Mythos.
Der Legende nach war die Königin des Blutes ein gesichtsloses Wesen voller Macht, Grausamkeit und der Dunkelheit. Auf ihrem Kopf sitzen zwei pechschwarze Hörner. So dunkel, dass man kaum das Muster erkennen kann. Ebenso schwarz sind die Finger, die spitz zu langen Krallen zulaufen. Ihr Körper ist über und über in Blut getränkt. Sie verband sich mit einem Menschen vor tausenden vor Jahren, was den ersten Strigoi hervorbrachte. So erhielt sie letztlich auch den Beinamen Blutmutter. Um die Fähigkeiten ihres Kindes zu erwecken war sie gezwungen ihn selbst beinahe zu töten. Sie schenkte ihm in ihrer Liebe das Gen, ein Stück ihrer selbst und damit die Möglichkeit es weiter zu vererben.

Die Wahrheit hinter der Legende
Jede Geschichte hat einen wahren Kern. Doch sie ähneln der Legende nur soweit, dass es sich um Kreaturen der Dunkelheit handelte. Verwand mit Chaos und Tod. Zwei Individuen, in ihrer Existenz einzigartig. Geschaffen aus Blut und geformt von Kraft. Ein männliches Wesen der Verführung und ein weibliches Wesen, eine Jägerin in Perfektion. Beide zusammen unaufhaltsam. Ihre Vereinigung brachten die ersten Strigoi in Rumänien hervor, sie waren Abbilder ihrer selbst, doch unfähig ihre Gestalt zu ändern, wie es ihnen möglich war. Ihre Fähigkeiten waren noch immer stark, doch nicht so stark wie die ihrer Eltern. In den Jahren vermischten sie sich mit Menschen und dünnten die Blutlinie immer mehr aus. Was zunächst wie Blasphemie wirkte, erbrachte den Strigoi die Macht der Anpassung. Sie sahen den Menschen zu ähnlich, bis sie selbst welche waren. Die Macht der Evolution. So war nun jedoch nicht mehr vorhersehbar welches Gen sich letztlich durchsetze.

Der Verrat
Das Kräfteverhältnis des Paares ist beinahe ebenso unterschiedlich, wie die der Strigoi der heutigen Zeit. Sie ist stark und voller Gewalt. Er verführerisch und so manipulativ. Beide in ihrer Spezialität unantastbar. Doch auch sie sind vor Neid und Eifersucht nicht gefeit. Es frisst sich wie eine Krankheit durch. Die Hexen waren bereits damals ein fester Bestandteil der Strigoigeschichte und ebenso andersherum. Blut und Magie sind miteinander verbunden. So verbündeten sich der erste Moroi und einer seiner ältesten Söhne mit den Hexen um seine Partnerin zu vernichten. In einen tagelang anhaltenden Kampf schafften sie es jedoch nicht sie zu töten. Denn man musste einsehen, dass das Blutpaar als solches nicht zu vernichten war. Existiert der eine, so wird auch der andere leben. Sie waren zu sehr auf zu vielen Ebenen mit einander verbunden. So entschied man sich die Königin in einen tiefen, magischen Schlummer zu setzen, welcher nur in einen kompliziertem Ritual gelöst werden konnte. Dafür opferte sich der älteste Moroi und eine beteiligte Supreme. Gemeinsam der Ansicht, dass es die einzige Möglichkeit für Frieden sei, denn der Krieg zwischen dem Blutpaar forderte zu viele Leben und hatte nichts außer Chaos und Tod hinterlassen. Der König selbst folgte ihr in einen ähnlichen Schlummer, um den seiner Geliebten zu binden. Um ihn jedoch zu erwecken ist das Blut der Königin selbst von Nöten. Mit diesem Verrat und den Schritt in einen Schlaf der ewig andauern sollte endete die Ära des Blutpaares und der König wurde aus der Geschichte verbannt. Das Wissen über die Rituale sind längst vergessen.

Der Kult der Königin des Blutes
Früh bildeten sich die ersten Anhänger um das Blutpaar. Beschützer und Untergebene. Sie legten den Grundstein des Kultes. Sie verehrten sie und sorgten dafür, dass ihnen nichts geschah. Nicht weil sie Schutz nötig hatten, sondern weil sie sie anbeteten wie Götter und eher zulassen würden selbst zu sterben, als dass ihnen etwas geschah. In trockenen Zeiten boten sie sich auch als Opfer an und ließen von sich trinken. Sie verschrieben sich das "Geschlecht des Blutes", die Strigoi zu bewahren. Damit dienten sie ihnen. Als der Verrat die Gruppe entzweite wurden die Anhänger des Blutkönigs gejagt. Der Mann, der die Mutter des Blutes betrog und damit die gesamte Rasse. Prophezeiungen der Hexen machten deutlich, dass sie in Wut und Rachegelüsten eine Gefahr sein könnte, die nur von ihm aufgehalten werden kann. Er wurde aus den Schriften und Aufzeichnungen gelöscht und seine Existenz gehörte alsbald als Sakrileg an. Ebenso wie das Wissen für die Erweckung.

Der Kult agierte im Geheimen. Im Hintergrund und hielt immer ein waches Auge auf die Kinder des Blutes. Sie gerieten in Vergessenheit, bis viele Jahrhunderte ein Mann namens Stephan Báthory von Ecsed auf sie stieß. Ein prophezeiter Auserwählter, der den Kult zu neuem und nie besessenen Glanz verhelfen sollte. Stephan revolutionierte die Gruppe von damals kaum mehr als 30 Personen. Er verlieh ihnen eine Struktur und baute sie auf. Mit ihm als ehemaligen Mitglied des christlichen Drachenordens wurden Erkennungsmarken verwendet. Münzen aus Gold und einer speziellen Gravur. Sie übernahmen des flammende Doppelkreuz und verteilten sie an jedes einzelne Mitglied.

Es wurde ein dunkler bzw. roter Pabst ernannt. Der erste war eines der ältesten Mitglieder und selbst als der Kult noch so klein war führte er die Gruppe an und hielt sie zusammen. Ignatius Silvercrest hatte sein Leben für den Kult verschrieben und erlangte für einen Menschen ein ungewöhnlich hohes Alter. Er war jedoch auch der letzte Mensch, der diesen Titel inne hatte. Und auch wenn Stimmen deutlich wurden, dass Stephan doch der nächste Pabst sein sollte, verweigerte er die Stellung und beteuerte, dass er bereits genau dort war, wo er hingehörte. Nach Ignatius waren es immer Strigoi. Personen, die früher oder später selbst das Amt ablegten. Eines der größten Opfer, die ein Pabst am Ende seiner durchschnittlichen Regentschaft von 10 Jahren ist sich selbst.

Priesterinnen und Priester sind nach dem Pabst Mitglieder mit dem größten Wissen. Sie haben Kenntnisse über die Vergangenheit, doch die 'jüngeren', die nicht bereits seit mindestens über tausend Jahren ein Teil des Kultes sind, verfügen über das Wissen des Sakrilegs. Von ihnen gibt es nur noch wenige. Priester/innen sind Mentoren. Sie bringen neuen Mitgliedern den Kult näher. In den meisten Fällen sind sie Strigoi, selten Hexen und nie Menschen. Wer meint der Kult der Blutmutter ist nur für Strigoi der irrt. Die Ursprünge liegen bei den Menschen und sie sind wohl diejenigen die den wenigsten Groll gegenüber den Hexen hegen. Das aus jüngeren Strigoi und Hexen raus zubekommen ist ebenfalls einer der Aufgaben der Priester/innen. Zu welchen Methoden sie greifen ist letztlich ihnen überlassen.

In der Rangordnung sind Auserwählte und Gesegnete völlig außen vor. Sie genießen einen vollständig eigenen Ruf. Sie sind wie die Helden einer Sage und sie alle haben spezielle Aufgaben, die nur sie für den Kult erfüllen können. Ausnahmslos alle werden vorhergesehen und vom Kult aufgesucht, sollten sie nicht von allein zu ihnen finden. Was sie Aufgaben beinhalten ist schwer aufzuzählen. In Stephans Fall war es den Kult zu formen und am Leben zu erhalten. Sie sind sehr selten Menschen. Einen Grund hierfür gibt es nicht. Es wurde noch keiner prophezeiht.

Während Priester/innen diejenigen sind, die Wissen weitergeben sorgen Hüter davor, dass niemand unbefugtes Wissen erlangt. Sie beschützen den Kult und können ungefähr in ihren Aufgaben mit den Wächtern der Hexen verglichen werden. Was ihnen jedoch an übermenschlichen Kräften fehlt gleichen die menschlichen Hüter durch hartes und jahrelanges Training im Hauptsitz in Bukarest aus. Bevor sie auf ausgebildet werden vergehen mindestens 10 Jahre ins Land. Selbst wenn der Kult selbst als geduldig bezeichnet werden kann, werden aus diesem Grund auch Strigoi und Hexen als Hüter verwendet. Und auch zu einem Wächter würden sie nicht nein sagen.

Mitglieder tauchen in allen Rassen auf und es wird niemals ein Unterschied gemacht. Häufig dienen sie dazu um den Kult mit Geld zu versorgen, weshalb auch häufig wohlhabende Bürger bevorzugt werden. Doch im Prinzip hat der Kult keine Präferenzen. Der Glaube an die Blutmutter ist letzten Endes wichtiger als jedes Geld und Ungläubige werden zum Diner genutzt. Verrat wird mit eiserner Hand bestraft und es werden keine zweiten Chancen erteilt.

Der Blutkult, wie er ebenso intern in Kurzform genannt wird, hat seine Finger stellenweise in Regierung, Polizeiwesen, Untergrundgeschäfte und was hin und wieder als nützlich erscheint. In der Forschung sind sie gerade dabei sich zu etablieren und entdecken dabei Eigenschaften des Moroiblutes, welches sie für eigene Zwecke verwenden. Nur wenige Tropfen genügen schon um Menschen für sich einzunehmen, sie sagen und machen zu lassen was man will. Für den Fall kein Moroi bei sich zu haben werden kleine Phiolen als Kettenanhänger an Menschen, Strigoi und Hexen verteilt. Die Forschungen sind hierüber noch nicht abgeschlossen und die Fähigkeiten kommen an ihre Grenzen, wenn das Opfer ein höheres Alter erreicht hat. Der Kult agiert weiterhin im Schatten und ist nicht daran interessiert aus diesem aus zutreten. Sie sind Bewahrer von Geheimnissen und Strippenzieher, wenn sie es als notwendig erachten. Dass über sie lediglich Gerüchte existieren und die wenigsten von ihrer Existenz tatsächlich wissen befinden sie für gut. Wie ein bedrohliches, dunkles Flüstern im Hintergrund.

Magna Mater Deorum Idaea
Legende und Mythos
Nur wenigen ist die Gilde bekannt und noch weniger haben wirklich von ihr gehört. Sowohl in der Antike als auch im Mittelalter hatten die Geschichten unterschiedliche Namen für den Zusammenschluss jener Menschen und sie brachten genug Stoff für heroische Märchen. Man nannte sie Vampirjäger, versiert im Kampf gegen blutsaugende Monster, stark und wendig, halbe Götter und so verbreiteten sich die Erzählungen über den Globus. Mit der Zeit entstanden eigene Sagen und Legenden in den verschiedenen Ländern, aber sie blieben Jäger mit dem gleichen Ziel. Und die Wahrheit ist nicht nicht weit von der Legende entfernt.

Die Wahrheit hinter der Legende
In Wahrheit ist die Gilde eng mit dem Blutkult verbunden, der der Blutmutter huldigt und deren Ziele nicht offensichtlicher sein können, jedenfalls für die, die ihr gesamtes Leben damit verbringen zu versuchen ihnen ein Schritt voraus zu sein. Die Gilde Magna Mater Deorum Idaea hat sich mit dem Ende des Blutpaares gebildet, nachdem der erste Moroi sich mit den Hexen verband um seine Partnerin zu töten. Dieses Wissen ist heilig und wird an jeden weitergegeben, der sich der Gilde anschließt, sofern er den Kriterien entspricht und seine Absichten klar sind. Sie besteht um den Blutkult davon abzuhalten die Mutter und den Vater aus ihrem Schlummer zu wecken, damit die damaligen Opfern nicht umsonst waren und der Krieg nicht erneut beginnen kann. Sie sind überzeugt, dass die Welt einen zweiten Krieg solcher Gewalten nicht überstehen würde und das, was folgt, wäre todbringende Finsternis.

Die Jägergilde
Die Gilde ist eine wachsende Gruppierung von Menschen, zum Großteil, sowie Hexen und Wächtern, die sich aus unterschiedlichen Gründen angeschlossen haben. Ihr Ziel ist es, die Menschen zu schützen und selbstverständlich ihre eigene Art; womit sie einen kritischen Blick auf den Blutkult werfen von dem sie seit Anbeginn Kenntnis haben. In den Reihen der Jäger lehrt man unter anderem die Geschichte des Blutpaares, alles was über die Generationen weitergegeben werden konnte und nicht verloren ging, gleichzeitig wird die Möglichkeit zur Erweckung nicht verschleiert. Jedem Jäger muss bewusst sein wofür er sein Leben riskiert, sollte es nötig sein und wofür er im Zweifel stirbt. Er stirbt für eine Welt im Frieden, für die Erhaltung wie sie ist, für die Menschheit und dafür, um die Erweckung der Blutmutter zu verhindern. Mit jedem getöteten Strigoi schwindet die Chance dafür, aber das Töten jener unterliegt strengen Regeln. Sie sind also keine aktiven Jäger, die jedem Strigoi den Garaus machen, sondern Schadensbegrenzer und notfalls das nötige Kanonenfutter, um den unwissenden Menschen Tode zu ersparen.

In erster Linie sind es taktische Tötungen extrem gefährlicher Individuen. Nicht selten wird jedoch auch ein ganzer Clan ausgelöscht oder zur Jagd freigegeben, wenn der Clanführer das eigentliche Ziel ist. Wenn ganze Gruppen zur Jagd freigegeben sind und jede Splittergruppe Kenntnis davon hat, wird entweder über längere Zeit immer wieder ein Mitglied getötet oder sie schließen sich zusammen um gegen den gesamten Clan auf einmal anzugehen. Das wird meist als letzte Möglichkeit gesehen oder, je nach Clangröße, bevorzugt. Ein kleiner und wenig machtvoller Strigoiclan wird zügig und ohne mehr Aufsehen als nötig ausgelöscht, abhängig davon wie gefährlich sie sind und welchen Zielen sie folgen.

Regeln zur Jagd
Es wurden Gesetze und Regeln zur Jagd bestimmt, allerdings sind diese über Jahrtausende alt, werden von den Mitgliedern jedoch stets geehrt und befolgt. Sie legen fest wann die Gilde eingreifen darf und wann nicht, wann es nicht ihre Aufgabe ist und die Gefahr groß scheint, dass die Gilde sich verrät.

1.) Einzeljagden sind nicht gestattet; die Jagd wird zu zweit oder zu dritt ausgeführt.
Da es sich zum Großteil um wissende Menschen handelt, die sich der Gefahr bewusst sind, ist es ihnen nicht gestattet alleine loszuziehen. Sie sind den Strigoi trotz magischer Unterstützung der Hexen zumeist unterlegen und sie würden Opfer ihrer Sterblichkeit. Somit wird in kleinen Gruppen gejagt, meist vier bis fünf Personen, von denen nicht alle aktiv am Geschehen teilnehmen müssen, sondern genauso gut als Rückenstütze agieren können. Nur einem Wächter ist es erlaubt alleine zu jagen, falls notwendig.

2.) Das Töten unbeteilitgter unschuldiger Strigoi ist untersagt.
Die Gilde tötet nicht zum Vergnügen oder aus einem irrationalen Hass heraus, sondern einzig und allein um die Menschheit und gesamte Welt mit all ihrer Bevölkerung zu schützen. Es wird gemunkelt, dass es der Wille Magna Maters ist, die schützend ihre Hand über die Gilde hält und sie unterstützt. Ob das der Wahrheit entspricht, kann nicht bestimmt werden.

3.) Jedes Mitglied ist zu respektieren und dem Kopf wird Folge geleistet.
Als „Kopf“ oder spiritus rector wird derjenige bezeichnet, der die Jagd leitet und somit als Führungsperson agiert. Er muss einen Überblick haben und wählt vor der Jagd die Mitglieder aus, die er nutzen will. Es ist seine Aufgabe die Mitglieder am Leben zu erhalten und zurückzubringen, was in Vergangenheit nicht selten mit seinem eigenen Tod endete.

4.) Eintritt bedeutet ewige Loyalität, Austritt bedeutet Tod.
Es ist nicht so, dass jene die die Gilde verlassen wollen, getötet werden. Nur wenige haben sich je entschlossen ihr den Rücken zuzukehren und ein normales Leben anzustreben. Wenn sie in ihrer Normalität die Gilde jedoch gefährden, wird über weitere Schritte entschieden. Nur im härtesten Fall kann entschieden werden den jeweiligen Menschen zu töten.

5.) Wenn die Gilde ruft, hat man zu folgen.
Viele gehen einfachen Berufen nach neben ihrer Zugehörigkeit zur Gilde. Wenn diese jedoch Unterstützung fordert oder anderweitig ruft, muss jedes Mitglied dem Ruf folge leisten. Falls nicht, droht die Gefahr bestraft zu werden. Bestrafung bedeutet kaum mehr als energieraubende Trainingseinheiten, Patrouille oder Waffendienst, bei dem die vorhandenen Waffen und Ausrüstungsgegenstände gesäubert und geordnet werden.

Mitglieder und Ränge
Es gibt unterschiedliche Aufgabenbereiche innerhalb der Gilde und es ist möglich in etwaigen Rängen aufzusteigen oder sich im übertragenen Sinne zu spezialisieren.

Spiritus Rector Jagdmeister & Ausbilder
Der Spiritus Rector ist die Bezeichnung eines sogenannten Jagdmeisters. Eines Leitwolfs, der während der Jagd selbst alles koordiniert und darauf achtet, dass seine Leute unversehrt oder zumindest lebendig zurückkommen. Gleichzeitig fungiert er als Ausbilder, weil er durch seine Jagden die meiste Erfahrung mit Strigoi hat und sein Wissen weitergeben kann. Er kennt die Tricks und Kniffe der Strigoi und kann die Anwärter somit passend vorbereiten.

Anwärter Neues Mitglied
Jedes neue Mitglied ist zunächst ein Anwärter und wird entsprechend seiner Fähigkeiten, seiner Widerstandsfähigkeit und seines Wissens eingeteilt. Nicht jeder nimmt sofort oder überhaupt an der aktiven Jagd teil.

Schildwache Informationssammler
Die Schildwache ist zuständig für die Überwachung von Strigoi-Hotspots oder bekannten Clanhäusern. Diese können jedem Beruf nachgehen, sind allerdings meistens bei der Polizei, im Sicherheitsdienst oder anderweitig großflächig beschäftigt.

Magna Mater Hexenunterstützung
Jede Hexe die innerhalb der Gilde ist und aushilft oder aktiv in der Jagd mitwirkt, wird als Magna Mater bezeichnet. Somit wird ihr Ursprung geehrt und es spielt keine Rolle welcher Art sie angehört. Zumeist sind es Incantatrix, Venefica, Saga oder Herbaria, die sich der Gilde anschließen. Seit Anbeginn gibt es stets eine Incantratix, die Waffen verzaubert, Munition und ähnliches.

Wächter Wächterunstützung
Ihnen wurde kein spezieller Name gegeben und auch ihre Rolle kann unterschiedlich sein. Für gewöhnlich sind sie aktive Jäger, fungieren als Spiritus Rector oder ausschließlich als Ausbilder. Da sie den Menschen aber überlegen sind und jene den Reflexen und der Stärke der Wächter nicht gerecht werden können, sind die Trainingseinheiten kurz aber extrem.

Waffenmeister Verwalter
Der Waffenmeister verwaltet jede Art von Waffe und ist unter anderem derjenige, der am meisten mit der jeweiligen Incantatrix zusammenarbeitet. In dieser Rolle muss der Waffenmeister also versiert sein und sich in seinem Gebiet auskennen. Die Waffen selbst variieren je nach Vorliebe der aktiven Jäger und reichen von Molotovs bis zu halbautomatischen Feuerwaffen oder sogar altmodischen Schwertern.

Die Gilde in New York
Ein Großteil der Gilde, die sich in kleineren und größeren Splittergruppen auf der ganzen Welt befinden und ihre eigenen Gebiete abstecken, folgen dem Blutkult nach New York. Eine hier ansässige hat prominente Mitglieder des Blutkultes gesehen und bat um Unterstützung, sodass eine neue Gruppe zusammengestellt wurde, die Mitglieder aus aller Welt beziehen. Freiwillige, die sich aus ihrem alten Umfeld reißen lassen und zunächst feststellen sollen, ob der Blutkult in New York angekommen ist oder nicht.