Moons und Ally kümmern sich seit dem 14. 10. 2018 um's TEW.



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Jane    ist aktuell offline

Ruhig, aber friedlich verbrachten Sasha und ihre Familie glückliche Tage in Brooklyn. Niemand von den Andersons rechnete damit, dass sie eines Tages aus ihrem Bilderbuchleben aufwachen würden; nur um zu realisieren, wie nichtig die Existenz der Menschen auf der Erde ist. Denn Harper, Sashas ältere Schwester, tauchte eines Tages ziemlich mitgenommen und mit schweren Grippesymptomen im Elternhaus auf. Ihre Eltern bestanden darauf, dass sie bis zur Genesung bei ihnen bleiben sollte – ein fataler Fehler. Harper schien nämlich selbst nicht zu wissen, was mit ihr passiert war und den kleinen Bissspuren am Hals schenkte man keine grosse Beachtung. Warum auch? Ihr ging es jedoch nicht besser. Selbst als die Symptome verschwunden waren... und dann passierte das Unglück in der Anderson-Familie: Die frisch erweckte Strigoi liess sich von ihren Instinkten leiten und griff sowohl ihre Eltern als auch ihre jüngere Schwester an.

Sasha wachte in einer Ausnüchterungszelle der Polizei auf. Die Erweckung war für die damals 22-Jährige eine Qual gewesen. Bilder und Erinnerungen rauschten durch ihren Kopf, die sie nicht verstand und die neuen Sinneswahrnehmungen überforderten sie. Nach der Erweckung wurde es nicht wirklich besser. Ein Mann, der kein Polizist war, besuchte sie. Ohne grosse Erklärungen hatte er ihr einen Blutbeutel in die Hand gedrückt und informierte die eben erwachte Moroi über ihre Situation: Es habe sich um einen Unfall gehandelt. Die Eltern sind dabei leider gestorben. Ihre Schwester sei untergetaucht. Sämtliche Spuren hätten sich verloren. Sasha selbst sei nun ein Strigoi bzw. ein Moroi. Es gäbe Regeln, an welche sie sich halten müsse. Nichts würde mehr so sein, wie es einmal war.

Noch bis heute nimmt es die 34-Jährige ihrer Schwester übel. Nicht, weil sie die Eltern getötet hat, sondern weil sie Sasha nicht mitgetötet hat. Die junge Moroi, die inzwischen nach Manhattan / Chinatown umgezogen ist, verabscheut die Strigois – sich selbst miteingeschlossen. Suizid ist ihr dann aber doch etwas zu theatralisch... und klar, Sasha sieht auch die Vorteile, die sich mit ihrer Erweckung ergeben haben. Nun hat sie ihrer Leidenschaft für Kriminalserien nachgehen können und ist selbst Detective im Morddezernat des NYPD geworden. Möglicherweise erhofft sie sich dadurch auch, etwas über ihre Schwester in Erfahrung bringen zu können. Die Ausbildung dazu hat zwar lange gedauert und ist nicht immer leicht gewesen, aber sie hat es geschafft. Irgendwie muss man sich ja die Zeit vertreiben und davon hat sie nun mehr als nur genug.


CHARAKTER

Bereits als Mensch hat Sasha nicht viel in ihrem Leben ernstgenommen. Sie lacht lieber über Probleme, als über diese zu weinen. Seit ihrer Erweckung nimmt sie auch sich selbst nicht mehr wirklich ernst. Ihr ganzes Leben hat sich mit einem einzigen Biss ihrer Schwester in einen schlechten Witz verwandelt, über den sie nur noch lachen kann. Generell lacht Sasha sehr gerne und ist albern – manche mögen sie auch als witzig und humorvoll bezeichnen. Leider macht sie ihre Jokes oft und sehr gerne auf Kosten anderer; sie kann aber ebenso über sich selbst lachen. Ihre Redseligkeit, übertriebene Theatralik und sehr direkte Art, die durchaus auch unsensible Züge haben kann, ist für viele etwas gewöhnungsbedürftig. Darum hat sie sich schon oft mit ihrem frechen, schlagfertigen Mundwerk und ihrer Scharfzüngigkeit in schwierige Situationen gebracht und nicht wenige sind bereits daran verzweifelt. Böse meint sie es nicht immer, denn sie weiss nur oft nicht, wie sie mit einer ernsten Stimmung umgehen soll und tritt da oft mit einem gutgemeinten Witz ins Fettnäpfchen.

Wenn eine Situation es jedoch fordert, kann sie aber durchaus auch ernst sein und sich der Situation entsprechend verhalten (was nicht zuletzt ihrer Ausbildung zum Detective zu verdanken ist). Trotz all dem lässt sich Sasha hin und wieder mal von ihrer Impulsivität und Leichtsinnigkeit lenken. Sollte sie einmal bei einer gefährlichen Aktion draufgehen, wäre sie aber nicht sehr traurig darüber. Die Chancen dazu stehen nicht unbedingt schlecht, denn die junge Moroi ist meistens zu selbstsicher, mutig und stolz. Sie überschätzt sich immer wieder und wird sich damit wohl irgendwann selbst zu Fall bringen. Niemals würde sie aber andere Leute absichtlich gefährden – so verantwortungslos ist sie nicht. Klar, mit ihrer Direktheit verletzt sie manchmal sensible Gemüter und ihre nervtötende Art ist eigentlich schon eine Zumutung – aber das Herz hat sie am rechten Fleck. Denn sieht man von ihren Eigenheiten, Ecken und Kanten ab, so ist sie im Grunde genommen eine sehr ehrliche, loyale und aufrichtige Person, die nur schlecht lügen kann.


FÄHIGKEITEN

Sasha besitzt die rassenspezifischen Fähigkeiten eines gewöhnlichen Strigois bzw. Morois – nur beherrscht sie diese als vergleichsweise junges Exemplar noch nicht so gut. So kann sie zum Beispiel noch keine anderen Morois oder Strigois durch ihr Pheromon betören und ist insgesamt einem Strigoi mit herrschendem Gen sowieso deutlich unterlegen. Ähnliches gilt auch für ihr spezielles Talent: Telekinese mag zwar sehr hilfreich sein, aber selbst nach jahrelangem Training, verselbstständigen sich ihre Fähigkeiten immer wieder einmal. Gegenstände und Lebewesen kann Sasha inzwischen zwar in der Regel mühelos durch ihre Gedanken lenken, jedoch erfordert dies Konzentration – bereits die kleinste Ablenkung führt dazu, dass sie die Kontrolle über das bewegte Objekt / Wesen wieder verliert (und Sasha lässt sich leider sehr leicht ablenken). Hat sie ihre Emotionen nicht im Griff, kommt es manchmal auch dazu, dass sie Dinge ungewollt bewegt – den Preis für den Einsatz ihrer Fähigkeit muss sie dann aber trotzdem bezahlen. Im Vergleich zu anderen Strigois hat es sie jedoch weniger schlimm erwischt: Sie muss Alkohol trinken. Die Menge, die sie konsumieren muss, hängt davon ab, wie lange sie die Fähigkeit einsetzt und was sie genau bewegt; Einfluss haben etwa Faktoren wie die Grösse, das Gewicht und die Menge, aber auch wie fest sich ein Lebewesen sträubt oder bewegt. Ja, Alkohol mag zunächst einmal harmlos klingen, wenn nicht sogar wie ein Segen – aber ihre erweckten Strigoi-Gene haben nichts daran geändert, dass sie nicht sehr trinkfest ist. Schon doof, wenn man die Gene der chinesischen Mutter geerbt hat.





                                               
Dieses Gesuch kann ins Archiv verschoben werden Hehe Danke!





ally    ist aktuell offline

Faye ist keine Frau die es sonderlich lange an einem Ort aushält. Seit dem ihre Familie starb zog sie alleine durch die USA und lebte praktisch in ihrem Wagen. Nur selten gönnte sie sich eine Nacht in einem dreckigen Motel. Das Geld dafür verdiente sie sich hin und wieder bei kleineren Jobs. Dabei war es ihr egal um was es sich handelte. Nachts hinter der Bar stehen? Kein Problem. Kurier spielen? Was interessierte sie der Inhalt. Dabei achtete sie stark darauf keine persönlichen Bindungen einzugehen. Das änderte sich als sie ein kleines Mädchen aufgabelte, dessen Eltern bei einem Hausbrand umkamen. Als ihr dieses Mädchen auch noch nach einem halben Jahr genommen wurde, welches für sie beinahe wie eine Tochter gewesen war, ließ sie sich ihren Namen in ihre Haut stechen um tagtäglich daran erinnert zu werden. New York sollte nur ein weiterer Halt auf ihrer endlosen Reise sein. Doch hätte sich nicht eine Katze in das Leben der sehr impulsiven Werwölfin geschlichen der der Sinn eher nach einer festen Bleibe stand würde sie wohl schon lange weiter gereist sein. Stattdessen tat sie für die Formwandlerin das, was für sie bisher undenkbar war. Faye war stets die unbeständige, hedonistische Person die es liebte lange auszuschlafen weil man die Nacht durch gemacht hatte. Ein Vagabund der sich nirgendwo heimisch fühlte. Aber in der Zeit in der beide Frauen mittlerweile zusammen verbrachten sieht sie langsam ein, dass es nicht ein Ort ist den sie Zuhause nennen konnte, jedoch eine Person. Auch wenn sie sich stets als Einzelgänger bezeichnet und den Eindruck vermitteln will nichts und niemanden zu brauchen braucht sie zumindest die Verbundenheit zu wenigen auserwählten Personen in ihrem Leben. Coco stellt so einen Anker für sie da.





                                               
Und erledigt. ♥





Jane    ist aktuell offline

Isn't it lovely, all alone? Heart made of glass, my mind of stone.

Es erstaunt Nimue noch heute, wie leicht manche Geschöpfe vergessen können. Die ursprünglich aus Wales stammende geborene Werwölfin kam, aufgrund eines Familienstreits, nach dem Ersten Weltkrieg mit Mann und Kind nach Amerika. Sie wollten sich hier ein neues Leben aufbauen; rechneten jedoch nicht damit, dass in den 50er Jahren ein blutiger Krieg zwischen den Strigois und Hexen ausbrechen würde. Nimue und ihr Mann versuchten sich aus dem Krieg herauszuhalten, doch ihr pubertierender Sohn verliebte sich in eine junge Hexe. Natürlich war sie gegen die Beziehung – konnte jedoch nicht verhindern, dass ihr Sohn sich weiterhin mit seiner Geliebten traf. Schliesslich geschah dann das, wovor Nimue sich am meisten fürchtete: Ihr Sohn starb während eines unerwarteten Angriffs auf ihn und die Hexe. Geblendet von Wut und Rachsucht hatte das Cadogan-Ehepaar die Verantwortlichen ausfindig gemacht und veranstalteten ein Strigoi-Gemetzel, bei dem Nimues Lebenspartner ebenfalls ums Leben kam. Wahrscheinlich wäre auch Nimue gestorben, wenn nicht in letzter Sekunde einige Familienangehörige der Hexenfreundin ihres Sohnes eingeschritten wären und die Wölfin retteten.

Nach all den Jahrzehnten hat Nimue immer noch nicht vergessen und auch nicht verziehen – selbst nicht, nachdem die von Silber verursachten Wunden bereits verheilt und die Narben längst verblichen waren. Der Hass auf die Welt und ihr verdammtes Schicksal wurde zu ihrem ständigen Begleiter und ihre blinde Wut brennt noch bis zum heutigen Tag. Sie verteufelt alle: Die Strigois, die ihr Sohn und Mann nahmen, aber auch die Hexen, die ihren Sohn verführt hatten und sie am Ende nicht sterben liessen... und schliesslich auch sich selbst, weil sie nicht stärker war... die Katastrophen nicht vorhergesehen hatte. Zu ihrem Zorn und Hass haben sich irgendwann auch Kummer und Trauer dazugesellt und übernehmen momentan die Überhand. Eine chronische Melancholikerin mit starkem Hang zu Nihilismus und Sarkasmus, wenn man so möchte. Von der einst so freiheitsliebenden Frohnatur ist nicht mehr viel übriggeblieben und ihr einst so ansteckendes warmes Lachen ist auch schon lange verhallt.

Nur ihr Temperament und ihren Lebenswillen hat die hartnäckige Wölfin nicht verloren. Einen Sündenbock, an den sie ihre blinde Wut richten kann, gibt es leider nicht mehr. Es hält sie jedoch nicht davon ab, ihr Schicksal und die Strigois sowie Hexen mit allem was sie hat zu verabscheuen. Nach all den Jahren konnte nämlich nichts und niemand auf dieser Welt das zu Eis erstarrte Herz von Nimue bewegen oder auftauen. Eine verbitterte Witwe, die alles in ihrem Leben verloren hatte, was ihr von Bedeutung war. Nur im Alkohol und hin und wieder auch stärkeren Drogen hat sie bisher einen kleinen Trost gefunden. In ihnen ertränkt sie regelmässig ihre Trauer und den Weltschmerz; vergisst im Delirium manchmal für eine Weile ihren Hass und Zorn. Aber eben nur manchmal. Das Hochprozentige lässt die Flammen selten auch höher lodern und Nimue legt ein – für ihre Rasse eigentlich gewöhnliches – aggressives Verhalten an den Tag. Die Wände und das Mobiliar in ihrer Wohnung mussten schon einige Male unter solchen Wutausbrüchen leiden, wobei sie im nüchternen Zustand eher ruhig erscheint – eine Ruhe, die an Resignation und Gleichgültigkeit grenzt. Nur wenigen Menschen und Wesen gegenüber zeigt Nimue sowas wie Sympathie oder Zuneigung; zu gross sind ihre Verlustängste, weshalb sie – von der Gesellschaft zurückgezogen – ein eher einsames Leben führt. Regelmässigen Kontakt hat sie lediglich mit ihren Arbeitskollegen beim NYPD, wo sie als Forensikerin arbeitet.

Maybe if I don't cry, I won't feel anymore.






                                               
Das hier bitte ins NP verschieben. Hazel und ich würden die Szene gerne fertigschreiben Awww




carnage has no rules.

moons    ist aktuell offline

Ezra Azelane – geboren als Elyth Nrim Atór – ist innerhalb der Jägergesellschaft ein bekanntes Gesicht. Er ist ein Wanderer, der dann und wann Gruppen unterstützt und nie lange an einem Ort bleibt, geschweige denn mehr macht als seinen Fokus auf die Jagd zu richten. Es geht das Gerücht um, dass er ein Kind von Magna Mater sei, ihr Sohn, den sie geschickt habe um die Jäger zu unterstützen, was, wenn man ihn fragt, natürlich völliger Unsinn ist. Das Gerücht hält sich nur, weil er ein Geheimnis um seine Herkunft macht und grundsätzlich wenig über sich verrät.
Bekannt ist jedoch, dass seine Hexe seit einigen Jahrhunderten nicht wiedergeboren wurde und er die Freiheit zwar durchaus genießt, aber nur wegen ihr rastlos wirkt und keinen Ort hat dem er sich zugehörig fühlt. Es hat ihn zum Einzelgänger gemacht, Jagden führt er meist alleine aus, auch wenn er sich an möglicher Rückendeckung nicht stört, solange sie ihm nicht ins Handwerk pfuschen.





                                               
habsch gemacht ♥





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Isn't it lovely, all alone? Heart made of glass, my mind of stone.

Es erstaunt Nimue noch heute, wie leicht manche Geschöpfe vergessen können. Die ursprünglich aus Wales stammende geborene Werwölfin kam, aufgrund eines Familienstreits, nach dem Ersten Weltkrieg mit Mann und Kind nach Amerika. Sie wollten sich hier ein neues Leben aufbauen; rechneten jedoch nicht damit, dass in den 50er Jahren ein blutiger Krieg zwischen den Strigois und Hexen ausbrechen würde. Nimue und ihr Mann versuchten sich aus dem Krieg herauszuhalten, doch ihr pubertierender Sohn verliebte sich in eine junge Hexe. Natürlich war sie gegen die Beziehung – konnte jedoch nicht verhindern, dass ihr Sohn sich weiterhin mit seiner Geliebten traf. Schliesslich geschah dann das, wovor Nimue sich am meisten fürchtete: Ihr Sohn starb während eines unerwarteten Angriffs auf ihn und die Hexe. Geblendet von Wut und Rachsucht hatte das Cadogan-Ehepaar die Verantwortlichen ausfindig gemacht und veranstalteten ein Strigoi-Gemetzel, bei dem Nimues Lebenspartner ebenfalls ums Leben kam. Wahrscheinlich wäre auch Nimue gestorben, wenn nicht in letzter Sekunde einige Familienangehörige der Hexenfreundin ihres Sohnes eingeschritten wären und die Wölfin retteten.

Nach all den Jahrzehnten hat Nimue immer noch nicht vergessen und auch nicht verziehen – selbst nicht, nachdem die von Silber verursachten Wunden bereits verheilt und die Narben längst verblichen waren. Der Hass auf die Welt und ihr verdammtes Schicksal wurde zu ihrem ständigen Begleiter und ihre blinde Wut brennt noch bis zum heutigen Tag. Sie verteufelt alle: Die Strigois, die ihr Sohn und Mann nahmen, aber auch die Hexen, die ihren Sohn verführt hatten und sie am Ende nicht sterben liessen... und schliesslich auch sich selbst, weil sie nicht stärker war... die Katastrophen nicht vorhergesehen hatte. Zu ihrem Zorn und Hass haben sich irgendwann auch Kummer und Trauer dazugesellt und übernehmen momentan die Überhand. Eine chronische Melancholikerin mit starkem Hang zu Nihilismus und Sarkasmus, wenn man so möchte. Von der einst so freiheitsliebenden Frohnatur ist nicht mehr viel übriggeblieben und ihr einst so ansteckendes warmes Lachen ist auch schon lange verhallt.

Nur ihr Temperament und ihren Lebenswillen hat die hartnäckige Wölfin nicht verloren. Einen Sündenbock, an den sie ihre blinde Wut richten kann, gibt es leider nicht mehr. Es hält sie jedoch nicht davon ab, ihr Schicksal und die Strigois sowie Hexen mit allem was sie hat zu verabscheuen. Nach all den Jahren konnte nämlich nichts und niemand auf dieser Welt das zu Eis erstarrte Herz von Nimue bewegen oder auftauen. Eine verbitterte Witwe, die alles in ihrem Leben verloren hatte, was ihr von Bedeutung war. Nur im Alkohol und hin und wieder auch stärkeren Drogen hat sie bisher einen kleinen Trost gefunden. In ihnen ertränkt sie regelmässig ihre Trauer und den Weltschmerz; vergisst im Delirium manchmal für eine Weile ihren Hass und Zorn. Aber eben nur manchmal. Das Hochprozentige lässt die Flammen selten auch höher lodern und Nimue legt ein – für ihre Rasse eigentlich gewöhnliches – aggressives Verhalten an den Tag. Die Wände und das Mobiliar in ihrer Wohnung mussten schon einige Male unter solchen Wutausbrüchen leiden, wobei sie im nüchternen Zustand eher ruhig erscheint – eine Ruhe, die an Resignation und Gleichgültigkeit grenzt. Nur wenigen Menschen und Wesen gegenüber zeigt Nimue sowas wie Sympathie oder Zuneigung; zu gross sind ihre Verlustängste, weshalb sie – von der Gesellschaft zurückgezogen – ein eher einsames Leben führt. Regelmässigen Kontakt hat sie lediglich mit ihren Arbeitskollegen beim NYPD, wo sie als Forensikerin arbeitet.

Maybe if I don't cry, I won't feel anymore.






                                               
dankeschön Biglick